traumatische Kindheit und ihre Folgen

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Soziale Ängste sind die häufigsten Folgen einer traumatischen Kindheit. Wie entstehen sie und was sind soziale Ängste?

 

 

 

Bereits kurz nach der Geburt sucht das Kind den Kontakt zur Mutter. Es braucht Wärme und Geborgenheit, denn jetzt entwickelt das Kind das sogenannte Urvertrauen. Das Fundament für eine stabile, selbstbewusste Persönlichkeit wird zu einem großen Teil in den ersten Monaten und Jahren gelegt. Psychologen und Hirnforscher wissen heute: Wer als Baby und Kind eine sichere, liebevolle Bindung zu seinen Eltern erlebt hat und Urvertrauen in die Welt, in die Menschen und sich selbst entwickeln konnte, hat einen wertvollen Schatz für die weitere Entwicklung mitbekommen.

 

Wird dieses Urvertrauen nicht aufgebaut, hat das für die Entwicklung des Kindes schwerwiegende Folgen. Durch eine lieblose und kalte Erziehung, kann sich das Selbstwertgefühl nicht entwickeln. Die Ich-Identität kann nicht aufgebaut werden. Kinder, die ihr Leben lang unter psychischen Stress, wie Abwertung, Demütigung, Hass, Gewalt oder sexuelle Übergriffe litten, können keine normale Bindung oder ein Vertrauen in die Welt aufbauen. Die Kinder wissen überhaupt nicht, in welcher Situation sie sich befinden. Für sie ist es die „normale“ Welt. Der Missbrauch findet über viele Jahre statt. Das heißt: Diese Kinder haben keine Chance auf ein normales Leben, denn sie wurden bereits gebrochen. Die Erkenntnis, dass etwas nicht stimmt, kommt meistens viel zu spät. Durch ständige Manipulationen der Eltern, ist das Kind einer Gehirnwäsche ausgesetzt worden. Wahrnehmungen werden seitens der Eltern in Frage gestellt und das Kind weiß letztendlich nicht mehr, was es glauben kann oder soll.

 

Hat das Kind endlich begriffen, in welch einer  Situation es sich befindet, ist es meist schon erwachsen. Die Entwicklung ist abgeschlossen. Erste psychische Störungen sind bereits schon lange da, jedoch erkennt das Kind diese nicht, da es von den Eltern verharmlost  wurde.  Depressionen, Angststörungen und Soziale Ängste sind nun ständige Begleiter im Leben des Kindes.

 

Kinder im Erwachsenenalter versuchen die Missstände zu klären, sie suchen das Gespräch mit den Eltern, jedoch werden sie hier wieder nur auf Unverständnis stoßen. Eine Einsicht der Eltern wird das Kind nie bekommen. Der Druck steigt und das Kind fragt sich WARUM? „Warum sind meine Eltern so, warum lieben mich meine Eltern nicht. Was habe ich ihnen getan?“ Schuldgefühle kommen hoch, denn diese wurden dem Kind seit Jahren eingetrichtert.

 

Nachdem das Kind den Absprung geschafft hat, bleibt das Gefühl der Leere zurück. Der Kontakt wurde abgebrochen, was bleibt sind die Folgen des Missbrauchs, mit denen das Kind nun alleine klar kommen muss.

 

 

Beschwerdebild der sozialen Angst

 

 

Das Beschwerdebild der sozialen Phobie besteht aus einem seelischen, kognitiven (gedanklichen), psychosozialen und schließlich organischen (körperlichen) Teil mit überwiegend vegetativen Störungen. Beispiel

 

 

 

- Allgemeine Aspekte: Immer mehr Menschen haben Probleme im Umgang mit den anderen. Viele würden die täglich anfallenden sozialen Kontakte am liebsten vermeiden und wären froh, wenn sie möglichst wenig mit anderen zu tun hätten. Das betrifft nicht nur die Schüchternen, das ist ein offensichtlich wachsender Trend. Krankhaft aber wird es unter den folgenden Bedingungen:

 

 

 

- Seelisch-psychosozial: Angst, von anderen (kritisch) wahrgenommen und beachtet, wenn nicht gar beobachtet zu werden, auch wenn man dazu keinerlei Anlass gegeben hat. Ganz zu schweigen von der Angst vor Situationen, in denen man im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen könnte oder sich in der Tat prüfenden Blicken durch andere ausgesetzt sieht. Dabei die Furcht, Fehler zu machen, sich zu blamieren, peinliche Situationen zu provozieren oder gar gedemütigt zu werden. Sozialphobiker erwarten Ablehnung und Misserfolg.

 

 

 

Nun kennen die meisten Menschen die Angst mit dem Gefühl der Aufregung oder zumindest ängstlichen Unruhe vor einer Prüfung oder einem wichtigen Gespräch. Das ist völlig normal. Wachsen diese Ängste jedoch zu einem chronischen und belastenden Problem aus, d. h. empfindet man fast alle Menschen und Situationen als Bedrohung und vermeidet sie nach Möglichkeit, ist die Grenze überschritten. Jetzt handelt es sich um eine Störung von Krankheitswert.

 

 

 

Kurz: Sozialphobische Ängste zentrieren sich auf die Furcht, in Gegenwart anderer das Wort zu ergreifen, gemeinsam mit anderen zu essen, zu trinken, zu plaudern, etwas aufschreiben zu müssen, bei fremden Menschen noch ausgeprägter als bei Bekannten, vor dem anderen Geschlecht stärker als vor dem eigenen. Entscheidend ist die Furcht vor eigenen Fehlern bzw. Fehlhandlungen und damit von negativer Aufmerksamkeit, Spott oder gar Erniedrigung.

 

 

 

- Im kognitiven (gedanklichen) Bereich behindern besonders zergrübelnde Selbstbeobachtungen und negative Gedanken, insbesondere schmerzliche Minderwertigkeitsgefühle.

 

 

 

- Körperlich: Angstzustände im körperlichen Bereich gehen vor allem mit sogenannten vegetativen Störungen einher, d. h. mit Schweißausbrüchen, Herzrasen/Herzklopfen, Erröten, Händezittern, Übelkeit, Schwindel, Drang zum Wasserlassen, trockenem Mund, Kopfdruck/Kopfschmerzen, Atemnot, Durchfall sowie Muskelverspannungen usw.

 

 

 

- In ihrem Verhalten wirken diese Menschen eher schweigsam oder gar "einsilbig", dadurch intellektuell auch ungünstiger als ihrer tatsächlichen Leistungsfähigkeit entspricht. Vor allem vermeiden sie oft den Blickkontakt, wirken mimisch resigniert und fast ein wenig starr und fallen durch ein eher "linkisches" Bewegungsmuster auf. Das ist zwar nicht die Regel, kann aber oft beobachtet werden.

 

 

 

- Die Folgen auf einen Nenner gebracht: Beeinträchtigung von Wohlbefinden, geistiger Leistungsfähigkeit, besonders Kreativität, Vitalität und Aktivität, kurz: eine eingeschränkte psychische, psychosoziale und körperliche Gesundheit. Der Endzustand ist dann erreicht, wenn die Betreffenden ihre vier Wände nicht mehr verlassen wollen oder können, wobei sich dann noch andere Angstformen (z. B. Agoraphobie, Panikzustände) hinzugesellen können, ganz zu schweigen von ernsteren psychiatrischen Folgen: depressive Zustände und/oder Suchterkrankungen durch entgleiste Selbstbehandlungsversuche (zumeist Alkohol, aber auch psychotrope Arzneimittel wie Schlaf- und Schmerzmittel oder Psychopharmaka wie Antidepressiva und vor allem Beruhigungsmittel). Nicht selten ist auch der verzweifelte Griff zu Rauschdrogen (z. B. Haschisch/Marihuana, Designerdrogen, LSD, Kokain, Opiate u. a.).

 

Verlauf

 

 

 

Die soziale Phobie verläuft in der überwiegenden Mehrzahl chronisch, seltener wellenförmig. In günstigen Fällen gibt es spontane Besserung durch "Nachreifung der Persönlichkeit unter der erzwungenen Exposition im realen Leben", wie das wissenschaftlich-trocken heißt. Oft genug aber entwickelt sich ein chronisches Leiden mit niedrigem Selbstwertgefühl und hohem Risiko für Folgeerkrankungen. Die soziale Phobie beginnt in frühen Lebensabschnitten, wird aber meist erst später durch ernstzunehmende Begleiterkrankungen kompliziert und dadurch in der Regel auffällig.

 

 

Soziale Phobie und andere Krankheitsbilder

 

 

Soziale Phobien münden in einem nicht geringen Prozentsatz der Fälle in andere psychische Störungen (s. o.), zumeist eine Alkoholkrankheit, aber auch in Depressionen, generalisierte (allgemeine) Ängste, Panikerkrankungen, andere Phobien sowie Zwangskrankheiten, Rauschdrogenkonsum und Essstörungen. Ein solches mehrschichtiges Leiden (Fachausdruck: Co-Morbidität) kompliziert die Situation natürlich und erschwert die rechtzeitige und vor allem zutreffende Diagnose.

 

Ein weiteres Problem ist die hohe Suizidgefahr: Das Selbsttötungsrisiko im Rahmen einer Sozialphobie ist um ein vielfaches größer als in der Normalbevölkerung.

 

Auch sollen Menschen mit einer Sozialphobie drei Mal häufiger arbeitslos sein und öfter am Arbeitsplatz fehlen als Gesunde.

 

Was kann mit einer sozialen Phobie verwechselt werden?

 

Am ehesten kommen offenbar Agoraphobie mit oder ohne Panikstörung, ferner Depressionen, Alkoholabhängigkeit, extreme Schüchternheit usw. in Frage. Das verwundert nicht, wenn man sich obige Überlegungen noch einmal ins Bewusstsein ruft (Folgestörungen, Selbstbehandlungsversuche).

 

Charakteristisch für eine Sozialphobie ist das Phänomen, dass diese Patienten über Angstsymptome berichten, ohne dass der psychosoziale Hintergrund deutlich wird, also die krankhafte Schüchternheit und vor allem Angst, von anderen beobachtet und insbesondere negativ bewertet zu werden. Das führt natürlich zu entsprechenden Fehlschlüssen, z. B. zu der Annahme einer organischen Erkrankung (Überfunktion der Schilddrüse, Herz-Kreislaufleiden usw.) oder einer anderen Angststörung (insbesondere Panikattacken, wenn sich die Ängste überfallartig häufen).

 

 

Warum werden Sozialphobien so schwer und so spät erkannt?

 

 

 

Eine Sozialphobie wird erst mit jahrelanger Verspätung diagnostiziert. Man vermutet sogar, dass die Erkrankungsdauer nicht selten ein bis zwei Jahrzehnte währt, bis endlich ein Arzt aufgesucht wird - sofern überhaupt. Das liegt vor allem an der Wesensart dieses Leidens. Wer, wenn nicht ein "menschenscheuer", wenn nicht gar "menschenängstlicher", völlig verschüchterter und sich immer mehr zurückziehender Sozialphobiker macht die Diagnose so schwer wie hier.

 

 

 

Außerdem gibt es zahlreiche schüchterne Menschen, vielleicht sogar extrem schüchterne, die man deshalb aber nicht gleich als krank abstempeln, gleichsam "psychiatrieren" will. Es liegt in der Natur der Sache, dass ein schüchterner Mensch auf keinen Fall auffallen will, auch nicht beim Arzt. Am liebsten wäre es ihm, wenn er sich unsichtbar machen könnte. Meist hält er sich im Hintergrund, ergreift selten oder nie das Wort, ist für die anderen in der Tat kaum mehr vorhanden. Schüchterne werden übersehen - und damit bleibt auch das Ausmaß ihres Leidens unerkannt, ganz gleich, ob die ohnehin schwer definierbare Grenze zwischen Schüchternheit und Sozialphobie inzwischen überschritten ist oder nicht.

 

 

 

Auch verhält sich nur ein geringer Teil "auffällig". Man spricht von höchstens jedem zehnten bis fünften. Solche Sozialphobiker wirken dann wirklich nicht nur schüchtern, sondern ggf. demonstrativ distanziert, zurückweisend, ja ablehnend, in seltenen Fällen sogar feindselig (alles Fehlinterpretationen!). Sie vermeiden Blickkontakt, sprechen wenig, stottern bisweilen, haben immer Ausreden, sich nicht "unters Volk mischen zu müssen", geschweige denn an öffentlichen Veranstaltungen teilzunehmen, ziehen sich immer mehr zurück, vereinsamen dadurch und ruinieren damit letztlich ihr ganzes Leben.

 

 

 

Die Mehrheit der krankhaft Schüchternen und damit sozial Ängstlichen sind offensichtlich "privat krankhaft schüchtern". Ihre pathologische Schüchternheit wird nicht sichtbar. Doch kaum jemand ahnt, welche Kraft es sie kostet, einen harmlosen zwischenmenschlichen Kontakt, ein Gespräch, eine Menschenansammlung oder sonstige Veranstaltung durchzustehen. Kaum droht sich die Aufmerksamkeit auf sie zu richten, und sei es im engsten Rahmen, überschwemmen sie die wildesten Ängste: Wie sehe ich aus? Wie komme ich an? Bin ich gut genug? Werde ich akzeptiert? Wie beurteilen mich die anderen? Hoffentlich mache ich nichts falsch, blamiere mich nicht bis auf die Knochen?

 

 

 

Dann kommen die vegetativen Reaktionen: Blutdruckanstieg, Herzrasen, Schweißausbrüche, Zittern, roter Kopf. Jetzt muss man nicht nur gegen seine Ängste, sondern auch gegen seinen ganzen Organismus ankämpfen.

 

 

 

So kostet es viel Zeit und Kraft diese tiefe Selbstunsicherheit zu überwinden oder auch nur zu verbergen. Manche wirken dabei äußerlich durchaus ruhig und kompetent, sind in Wirklichkeit aber "klein, hilflos und voller Angst". Das gilt übrigens auch für die "erfolgreichen Schüchternen". Es gibt Menschen, sie sind so selten nicht, die stehen sogar auf der Bühne, sind umjubelt - und weichen danach den Menschen nicht nur aus, weil sie dauernd angesprochen werden, sondern weil sie schon immer unter "Menschenangst" litten und trotz ihrer Öffentlichkeitserfolge weiterhin leiden. Ein eigenartiges Phänomen, aber Realität.

 

Außerdem: Der krankhaft Schüchterne ist nur selten davon überzeugt, dass er krank ist oder gar in ärztliche Behandlung sollte. Und selbst wenn er in Not ist, kann er sich kaum vorstellen, von einer Therapie zu profitieren. Es ist also nicht nur das mangelnde Kommunikationsbedürfnis bzw. die Menschenscheu des Sozialphobikers, die ihn hindert einen Arzt aufzusuchen. Viele Betroffene meinen einfach, dass ihr Verhalten ein halbwegs normales Phänomen sei, halt eine Schüchternheit, für die man selber verantwortlich ist und die man nicht ändern kann. Dazu kommt die Angst, gesellschaftlich oder gar psychiatrisch gezeichnet zu sein, vor allem vor dem Begriff "psychische Störung", was ja oftmals mit "Geisteskrankheit" gleichgesetzt wird (und natürlich nicht stimmt). Und hier fühlt sich ein Sozialphobiker dann doch falsch beurteilt.

 

 

Vorbeugung und Therapie

 

 

 

Die beste Therapie ist eine erfolgreiche Prävention, sagt man. D. h. wenn durch gezielte Vorbeugung eine Krankheit schon im Vorfeld verhindert werden kann, braucht es auch keine Therapie mehr. Vorbeugen und damit verhindern kann man aber vor allem durch Aufklärung. Sie muß besonders Eltern, Erzieherinnen, Lehrer und Lehrherrn erreichen, denn im Alter ihrer Schützlinge bricht die krankhafte Schüchternheit am ehesten aus - sofern man ein Auge dafür entwickelt hat. Und ist eine gezielte Behandlung erforderlich, so sind die Ärzte und Psychologen der erste direkte Ansprechpartner. Deshalb müssen alle Beteiligten vor allem eines verbreiten:

 

 

 

Eine Sozialphobie, wenn sie einmal als solche diagnostiziert ist, stellt keine sogenannte Normvariante dar. D. h. sie bewegt sich nicht im gerade noch vertretbaren Bereich des üblichen, sondern wird - jeden Tag mehr - zu einer ernstzunehmenden und vor allem lange Zeit verkannten Störung mit beeinträchtigenden Langzeit- Konsequenzen.

 

 

 

Im Gespräch mit den Betroffenen braucht es dann insbesondere Zuwendung, Zuhören-Können und die Akzeptanz eines Leidens, das nicht durch Schmerzen oder krankhafte Organ-Befunde auffällt, sondern durch eine ins Wanken geratene Gemütslage, was sich aber nach außen hin kaum äußert, zumal sich der Betroffene immer mehr zurückzieht. Das verlangt von den anderen vor allem Gespür, Rücksicht, Warmherzigkeit und insbesondere konkretes Wissen. Und Zeit, viel Zeit, um Lebensgeschichte und Leidensweg einfühlsam und tief genug zu erfragen, wozu auch die Angehörigen, ggf. sogar Freunde und Lehrer wichtiges beitragen können, sofern dies der Patient erlaubt.

 

 

 

Und dann braucht man wiederum viel Zeit, um die Diagnose "Sozialphobie" zu erläutern. Und um die therapeutischen Möglichkeiten aufzuzählen und damit wieder Hoffnung zu machen. Denn die Chancen einer Linderung sind nicht gering, wenn man alle Möglichkeiten nutzt. Etwas enger wird es freilich, wenn es bereits zu längerem Vermeidungsverhalten (Sozialkontakte) und damit zu einer verhängnisvollen Isolationsgefahr gekommen ist. Doch auch dort läßt sich noch so manches korrigieren. Auf jeden Fall kann man den Leidensdruck vermindern und damit die Lebensqualität wieder etwas erhöhen.

 

 

 

Die eigentliche Therapie der Sozialphobie besteht aus drei Säulen: 1. Selbsthilfe, 2. Psychotherapie, 3. Pharmakotherapie. Dazu kommt eine regelmäßige körperliche Aktivität, die man bei keiner seelischen Störung unterschätzen sollte. Im Einzelnen:

 

 

Selbsthilfe

 

 

 

Am sinnvollsten ist es, wenn der Patient seine Ängste schon aus eigener Kraft zu bewältigen vermag. Daher sollten die Betroffenen bei entsprechender Motivation ruhig zur Selbsthilfe ermutigt werden. Auch die Unterstützung durch Laien wie Angehörige oder Freunde, ggf. sogar Lehrer, Nachbarn usw. ist hilfreich.

 

 

 

Zur Eigeninitiative gehören beispielsweise die körperliche Aktivität als angstlösende Unterstützungsmaßnahme. Regelmäßig durchgeführt besitzen der tägliche "Gesundmarsch bei Tageslicht", die Fahrradtour oder alle anderen Aktivierungsmaßnahmen nicht nur eine gewisse antidepressive, sondern auch entspannende und angstlösende Wirkung. Am besten reagieren darauf Menschen ab den mittleren Lebensjahrzehnten im Allgemeinen und Frauen im speziellen.

 

 

 

Im Weiteren sogenannte physikalische Maßnahmen, die vor allem die muskulären Verspannungen abbauen: Schulter- und Nackenmassage, Kneipp´sche Anwendungen, Bürstenmassagen (Trockenbürsten), Wechselduschen, ggf. medizinische Bäder mit entsprechenden Zusätzen u. a.

 

 

 

Wichtig ist es auch, Entspannungsübungen zu lernen, und zwar bevor man sie braucht. Aber auch danach und für jede Zeit sind sie nützlich, nämlich Autogenes Training, Yoga, Muskelentspannung nach Jacobson usw.

 

 

 

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